Symbolische Schließung des Haupteingangs der Klinik Weilheim
Aktion zum bayernweiten Protesttag der BKG – Versorgung weiterhin gewährleistet.
Die Krankenhaus GmbH beteiligt sich am Freitag, 12. Juni, am landesweiten Protesttag der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG). Hierzu wird der Haupteingang der Klinik Weilheim zwischen 11 und 13 Uhr symbolisch geschlossen. Die Aktion soll auf die dramatischen Auswirkungen der geplanten Sparmaßnahmen der Bundesregierung aufmerksam machen.
Patienten und Besucher werden während dieses Zeitraums über die Seiteneingänge geleitet. Selbstverständlich bleibt die medizinische Versorgung uneingeschränkt gewährleistet.
Unter dem Motto „Kein Geld. Keine Versorgung. Wir sind für Sie da. Solange wir noch können.“ machen die Krankenhäuser auf die schwierige finanzielle Lage der Kliniken aufmerksam. Die symbolische Schließung steht für das, was droht, wenn sich die Rahmenbedingungen weiter verschlechtern: Längere Wege, längere Wartezeiten und eine zunehmend verminderte Leistungsfähigkeit der Kliniken.
„Bereits heute ist die wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser äußerst angespannt“, sagt Thomas Lippmann, Geschäftsführer der Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau. Ein weiteres Abfedern der Sparmaßnahmen sei nicht mehr möglich. Lippmann betont: „Kein Geld bedeutet am Ende auch weniger Leistung – und das trifft die Menschen direkt.“
Sein Geschäftsführerkollege Claus Rauschmeier ergänzt: „Die Krankenhaus GmbH hat ihre Strukturen in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und an neue Anforderungen angepasst. Weitere finanzielle Einschnitte würden die Versorgungsmöglichkeiten vor Ort zunehmend beeinträchtigen und die wohnortnahe Gesundheitsversorgung schwächen.“
Mit dem Protest verbinden die Krankenhäuser einen klaren Appell: Die stationäre Versorgung muss verlässlich und auskömmlich finanziert werden. Notwendige Kosten müssen weiterhin gedeckt, Tarifsteigerungen und Pflegebudgets refinanziert sowie zusätzliche bürokratische Belastungen vermieden werden. Nur so können Krankenhäuser ihre Versorgungsaufgaben auch künftig in vollem Umfang erfüllen.