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„Wenn das Gehen nicht mehr geht“

Geschrieben von Petra Hunger | 09.07.2026

Wenn beim Gehen nach kurzer Strecke Schmerzen in den Beinen auftreten und regelmäßige Pausen notwendig werden, kann eine Schaufensterkrankheit dahinterstecken. Die sogenannte periphere arterielle Verschlusskrankheit, kurz pAVK, zählt zu den häufigsten Gefäßerkrankungen und sollte zeitnah erkannt und behandelt werden. Um über Ursachen, Risikofaktoren und moderne Behandlungsmöglichkeiten aufzuklären, lädt die Krankenhaus GmbH zu einer Informationsveranstaltung ein.

Das Patientenevent „Wenn das Gehen nicht mehr geht – Schaufensterkrankheit: Erkennen, vermeiden, behandeln“ findet am Dienstag, 28. Juli 2026, ab 18 Uhr im Foyer des Krankenhauses Weilheim statt. Es richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle anderen, die sich für das Thema Schaufensterkrankheit interessieren.

In einem spannenden Vortrag informiert Dr. Jörg Hawlitzky, Chefarzt der Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie Weilheim, über moderne Diagnose- und Therapiemöglichkeiten der Erkrankung. Titel seiner Präsentation: „Katheter, Stent oder Operation? Welche Behandlung hilft wirklich?“

Im Mittelpunkt des Vortrags stehen die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten – von der konservativen Therapie über Katheterverfahren und Stentimplantationen bis hin zur Operation. Darüber hinaus erläutert der Facharzt für Allgemein- und Gefäßchirurgie, welche Risikofaktoren die Entstehung einer pAVK begünstigen und wie sich das persönliche Risiko senken lässt.

„Die Schaufensterkrankheit wird häufig erst dann erkannt, wenn die Beschwerden bereits den Alltag einschränken“, betont Dr. Hawlitzky. Er ergänzt: „Dabei stehen uns heute zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, die Durchblutung zu verbessern und schwerwiegende Folgen zu verhindern.“ Entscheidend sei, dass Betroffene Warnzeichen ernst nehmen und frühzeitig ärztlichen Rat suchen.

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen an den Referenten zu richten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.