„Auch Ihr Inneres braucht mal Streicheleinheiten.“


Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhold Lang | Chefarzt

HAND-OP

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In der Hand befinden sich 54 Knochen, die ca. 25 Prozent aller Knochen des menschlichen Körpers ausmachen.“


Dr. Thomas Löffler | Chefarzt

 

Die Hand ist eines der wichtigsten Organe des Menschen. Viele alltägliche Tätigkeiten setzen ein störungsfreies Funktionieren der motorischen Steuerung, der Sinnesempfindung der Hand sowie optischer Eindrücke und letztlich der Vernetzung all dieser Wahrnehmungen im Gehirn voraus. Allein in der Hand befinden sich 54 Knochen, die ca. 25 Prozent aller Knochen des menschlichen Körpers ausmachen. 15 Scharnier-, Kugel-, Sattel- und Eigelenke verbinden die Knochen so miteinander, dass die für den Menschen selbstverständliche Bewegungsfreiheit gewährleistet werden kann. Die komplexe Anatomie der Hand macht die Rekonstruktion dieser äußerst anspruchsvoll.

 

 

 

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Eine besonders häufige Erkrankung der Hand ist das Karpaltunnelsyndrom. Dieses Nervenkompressionssyndrom sorgt für eine chronische Druckschädigung von Nerven, wodurch das Gefühl einer einschlafenden bzw. tauben Hand entsteht. Eine weitere Beschwerde stellt die Daumensattelgelenksarthrose (Rhizarthrose) dar, also eine in Daumennähe beginnende schmerzhafte Entzündung im Handgelenk. Zehn Prozent der Deutschen leiden unter einer solchen Form der Arthrose. Bei beiden Diagnosen ist sowohl eine konservative als auch eine operative Therapie möglich. Eine dritte Einschränkung der Bewegungsfähigkeit der Hand stellt der sogenannte Schnellende Finger (Schnappfinger) dar, bei dem die Beugesehne eines Fingers aufgrund von Überbelastung nicht mehr durch das Ringband gleiten kann. Auch hier verschafft eine operative Therapie Abhilfe.

Im unten aufgeführten Leistungsspektrum finden Sie weitere Diagnosen der Hand, die in der Klinik für Unfallchirurgie & Orthopädie qualitativ hochwertig behandelt werden.

 

Behandlungsschwerpunkte

Speichenbruch am Handgelenk

  • Brüche der Handwurzel (z. B. Kahnbein), Mittelhand und Finger
    Skidaumen
  • Bänderrisse der Handwurzel
  • Nervenverletzungen
  • Strecksehnenabriss am Fingerendgelenk
  • Beuge- und Strecksehnenverletzungen
    Infektionen an der Hand

Degenerative Erkrankungen:

  • Arthrosen der Fingergelenke
  • Sattelgelenksarthrose (Rhizarthrose)
  • Arthrose des Handgelenkes
  • Arthrose des distalen Radioulnargelenkes (Drehgelenk zwischen Elle und Speiche)
  • Ganglion

Sehnenscheidenengen:

  • TVS (Tendovaginitis stenosans) de Quervain
  • Schnellender Finger/Daumen

Kompressionssyndrome der Nerven:

  • Karpaltunnelsyndrom (KTS)
  • Dupuytren-Kontraktur (M. Dupuytren)
  • Kubitaltunnelsyndrom (KUTS)
  • Loge de Guyon-Syndrom

Handgelenksspiegelung (Arthroskopie)
Denervierungsoperationen

 

 

In der Klinik für Unfallchirurgie/Orthopädie an den beiden Standorten Weilheim und Schongau werden jeweils sämtliche Verletzungen des Bewegungsapparates behandelt. Durch eine eng verzahnte interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Kliniken für Anästhesie und Intensivmedizin, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie, Kardiologie und der Radiologischen Diagnostik können so selbst komplexe traumatologische Probleme in unserer Einheit therapiert werden.

 

 

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Dr. Thomas Löffler

Chefarzt | Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie

 

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