Mit einer feierlichen Abschlussveranstaltung hat die Berufsfachschule für Pflege in Schongau, kurz BFS, 18 Absolventen verabschiedet. Nach einem intensiven Ausbildungsjahr nahmen die frisch gebackenen Pflegefachhelfer ihre Zeugnisse entgegen. Nun starten sie in den nächsten Abschnitt ihres beruflichen Weges.
Unter den Fachkräften befinden sich zehn Frauen und acht Männer. Ihre Leistungen können sich sehen lassen. Im theoretischen Unterricht erreichte die Klasse einen Notendurchschnitt von 2,67, in der praktischen Ausbildung 2,72. Jahrgangsbeste war Patrizia Mares. Sie erzielte die Note 1,2.
Fünf der Nachwuchskräfte bleiben der Krankenhaus GmbH treu. Sie beginnen im September eine dreijährige generalistische Pflegeausbildung. Weitere fünf arbeiten künftig als Pflegefachhelfer in Altenheimen. Sechs setzen ihre Ausbildung in anderen Einrichtungen fort. Ein Absolvent beginnt eine neue Ausbildung, eine ehemalige Auszubildende zieht ins Ausland.
Geschäftsführer Claus Rauschmeier hob die Bedeutung des Pflege-Nachwuchses hervor: „Jeder erfolgreiche Ausbildungsabschluss ist ein Gewinn für die Gesundheitsversorgung“, so Rauschmeier. Und weiter: „Engagierte Nachwuchskräfte sind wichtig – für die Pflege im Allgemeinen und für uns im Besonderen.“
In seiner Ansprache blickte Schulleiter Christoph Schmittfull auf das gemeinsame Ausbildungsjahr zurück. „Fachwissen allein ist nicht ausschlaggebend“, sagte er. Ebenso entscheidend seien Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft, sich stetig weiterzuentwickeln – Eigenschaften, die der Jahrgang während der vergangenen Monate eindrucksvoll unter Beweis gestellt habe.
Für einen besonders emotionalen Moment sorgte Kursleiterin Regina Möller. Statt eines klassischen Rückblicks verabschiedete sie ihre Klasse mit einem selbst verfassten Gedicht. Darin widmete sie jedem Auszubildenden einen persönlichen Vierzeiler, der individuelle Stärken, gemeinsame Erlebnisse und besondere Eigenschaften aufgriff. So entstand ein ebenso humorvoller wie wertschätzender Rückblick auf ein intensives Ausbildungsjahr.
Pflegedienstleiterin Sandra Buchner griff in ihrer Rede das Bild einer Brücke auf. Sie erklärte: „Eure Ausbildung hat ein wichtiges Fundament geschaffen und den Weg in den Pflegeberuf geöffnet. Jetzt ist es wichtig, diese Brücke mutig zu überqueren und die nächsten Schritte zu gehen.“ Die Pflege biete zahlreiche Möglichkeiten zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung – unabhängig davon, ob der Weg direkt in den Beruf oder in eine weiterführende Ausbildung führe.
