Schongau, 25. Januar 2018. Rückenschmerz ist eine Volkskrankheit, die fast jeder kennt: Verletzungen, Verschleiß, Lebensumstände, u.a. – vieles kann Ursache für  den Gang zum Arzt sein. Im Schongauer Krankenhaus arbeiten die verschiedenen Fachrichtungen Wirbelsäulenchirurgie, Unfallchirurgie/Orthopädie und die Tagesklinik für Schmerztherapie interdisziplinär und eng zusammen. So lag es nahe, die Fortbildung „1. Schongauer Wirbelsäulentag – Die Wirbelsäule aus unterschiedlichem Blickwinkel“- zusammen zu gestalten. Der Austausch innerhalb der Mediziner aber auch berufsgruppenübergreifend mit Physio- und Ergotherapeuten fand großes Interesse - weit über den Landkreis Weilheim-Schongau hinaus. Den Blick einmal aus anderer Perspektive auf die Patienten richten, war das Konzept der drei Schongauer Kliniken. Konservativ oder operativ heißt es abzuwägen. Was kann ambulant geleistet werden und wann ist ein stationärer Aufenthalt erforderlich? Hier ist eine enge Zusammenarbeit von Ärzten in der Niederlassung und den Klinikern erforderlich. Dass Patienten aufgefordert werden, sich aktiv an dem Prozess zu beteiligen, ist heutzutage selbstverständlich und Voraussetzung für einen dauerhaften Behandlungserfolg.

Das Ballenhaus in Schongau war die geeignete Räumlichkeit, in der sowohl die Vorträge wie Workshops stattfinden konnten. Mit Dr. Florian Soldner (seit 2008), Dr. Thomas Löffler und Dr. Eva Mareen Bakemeier (beide seit 2015) hat das Schongauer Krankenhaus drei starke Säulen im Bereich der Behandlung von Wirbelsäulenleiden.