Vorhofflimmern bleibt häufig unbemerkt, kann jedoch schwerwiegende Folgen haben. Wie sich die Herzrhythmusstörung feststellen lässt und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, erfahren Interessierte am Donnerstag, 19. November 2026, ab 17 Uhr im Foyer des Krankenhauses Weilheim. Unter dem Titel „Herz aus dem Takt – Vorhofflimmern erkennen und handeln“ lädt die Krankenhaus GmbH zu einer Infoveranstaltung im Rahmen der Herzwochen 2026 ein.

Bei Vorhofflimmern schlagen die Herzvorhöfe unkoordiniert. Dadurch können sich Blutgerinnsel bilden und im schlimmsten Fall einen Schlaganfall auslösen. „Nicht jeder Betroffene spürt, dass sein Herz aus dem Rhythmus geraten ist. Umso wichtiger ist es, auch ohne deutliche Beschwerden auf die Herzgesundheit zu achten und mögliche Risiken frühzeitig ärztlich abklären zu lassen“, betont Prof. Dr. Andreas Knez, Chefarzt der Medizinischen Klinik I für Kardiologie Weilheim.

Wie Betroffene selbst mögliche Anzeichen von Vorhofflimmern bemerken können, erklärt Prof. Dr. Alexander Becker, der eine kardiologische Praxis in Weilheim betreibt. Titel seiner Präsentation: „Vorhofflimmern – wie kann ich die Gefahr selbst erkennen?“

Mit den Behandlungsmöglichkeiten bei Vorhofflimmern beschäftigt sich Prof. Dr. Heidi Estner, Leiterin der invasiven Elektrophysiologie am LMU Klinikum München, Campus Großhadern. Unter dem Motto „Hitze, Kälte, Strom – welche Ablationstherapie ist für mein Herz die beste?“ stellt sie verschiedene Ablationsverfahren vor.

Im Anschluss an die Vorträge stehen die Experten den Besuchern für einen persönlichen Austausch zur Verfügung. „Gerade bei der Entscheidung, ob eine interventionelle Therapie notwendig ist, wollen wir den Menschen eine Orientierung geben und die verschiedenen Therapiemöglichkeiten aufzeigen“, sagt PD Dr. Tobias Weinberger, Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik I für Kardiologie Weilheim.

Fragen können auch vorab per E-Mail an herzwochen@kh-gmbh-ws.de eingereicht werden.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.