Aktuelle Mitteilungen

Aktion zum bayernweiten Protesttag der BKG

By Petra Hunger on 11.06.2026

Symbolische Schließung des Haupteingangs der Klinik Weilheim

Aktion zum bayernweiten Protesttag der BKG – Versorgung weiterhin gewährleistet.

Die Krankenhaus GmbH beteiligt sich am Freitag, 12. Juni, am landesweiten Protesttag der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG). Hierzu wird der Haupteingang der Klinik Weilheim zwischen 11 und 13 Uhr symbolisch geschlossen. Die Aktion soll auf die dramatischen Auswirkungen der geplanten Sparmaßnahmen der Bundesregierung aufmerksam machen.

Patienten und Besucher werden während dieses Zeitraums über die Seiteneingänge geleitet. Selbstverständlich bleibt die medizinische Versorgung uneingeschränkt gewährleistet.

Unter dem Motto „Kein Geld. Keine Versorgung. Wir sind für Sie da. Solange wir noch können.“ machen die Krankenhäuser auf die schwierige finanzielle Lage der Kliniken aufmerksam. Die symbolische Schließung steht für das, was droht, wenn sich die Rahmenbedingungen weiter verschlechtern: Längere Wege, längere Wartezeiten und eine zunehmend verminderte Leistungsfähigkeit der Kliniken.

„Bereits heute ist die wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser äußerst angespannt“, sagt Thomas Lippmann, Geschäftsführer der Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau. Ein weiteres Abfedern der Sparmaßnahmen sei nicht mehr möglich. Lippmann betont: „Kein Geld bedeutet am Ende auch weniger Leistung – und das trifft die Menschen direkt.“

Sein Geschäftsführerkollege Claus Rauschmeier ergänzt: „Die Krankenhaus GmbH hat ihre Strukturen in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und an neue Anforderungen angepasst. Weitere finanzielle Einschnitte würden die Versorgungsmöglichkeiten vor Ort zunehmend beeinträchtigen und die wohnortnahe Gesundheitsversorgung schwächen.“

Mit dem Protest verbinden die Krankenhäuser einen klaren Appell: Die stationäre Versorgung muss verlässlich und auskömmlich finanziert werden. Notwendige Kosten müssen weiterhin gedeckt, Tarifsteigerungen und Pflegebudgets refinanziert sowie zusätzliche bürokratische Belastungen vermieden werden. Nur so können Krankenhäuser ihre Versorgungsaufgaben auch künftig in vollem Umfang erfüllen.

Topics: Krankenhaus Aktuell

„Rückenweh ade“ in Schongau

By Petra Hunger on 05.06.2026

Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Volksleiden. Um über moderne Behandlungsmöglichkeiten aufzuklären und Betroffenen neue Wege im Umgang mit anhaltenden Schmerzen aufzuzeigen, beteiligte sich die Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau am bundesweiten Aktionstag gegen den Schmerz.

Topics: Krankenhaus Aktuell

„Auszubildende leiten eine Station“

By Petra Hunger on 07.05.2026

Selbstständig handeln, Abläufe organisieren und den Pflegealltag in Eigenregie meistern: Im Rahmen des Projekts „Auszubildende leiten eine Station“ übernehmen die Azubis des dritten Lehrjahres der Krankenhaus GmbH vom 4. bis 15. Mai die organisatorische und pflegerische Leitung für die Station 2 im Krankenhaus Weilheim.

Topics: Krankenhaus Aktuell

Zwei Operationen, vier neue Gelenke

By Petra Hunger on 11.03.2026

Zwei Operationen, vier neue Gelenke.
Artikel vom 11.03.2026 im "OVZ online - Medizin"  

Als selbstständiger Zimmerer macht Carsten Harms gerne Nägel mit Köpfen – auch dann, wenn es um die eigene Gesundheit geht. Er entschied sich für zwei sogenannte Simultan-Operationen. Dabei wurden zunächst beide Hüften und ein Jahr später beide Knie jeweils während nur eines Eingriffs durch Totalendoprothesen (TEP) ersetzt. Sein Motto: „Augen zu und durch.“ Aus der Sicht der 65-Jährigen eine goldrichtige Entscheidung: „Nach beiden Eingriffen kam ich schnell wieder auf die Beine und ich habe auf der Arbeit nicht so lange gefehlt.“

Der Job-Aspekt spielte bei seiner OP-Entscheidung eine Schlüsselrolle. Denn Harms führt gemeinsam mit seinem Sohn Enrico einen Familienbetrieb. „Da kannst du es dir nicht leisten, monatelang wegen Rehaaufenthalten auszufallen.“ Auch medizinisch sprach nichts gegen die doppelte Doppel-OP, wie sein Arzt Dr. Thomas Löffler im Gespräch mit unserer Zeitung erklärt: „Der Patient war ideal für diese Behandlungsstrategie geeignet: unter anderem deshalb, weil er eine gut trainierte Muskulatur und eine sehr hohe Motivation mitbrachte, um nach dem Eingriff aktiv an seiner raschen Genesung mitzuarbeiten. Außerdem hatte er keine nennenswerten anderen Erkrankungen und nahm auch keine Blutverdünner ein. Damit war auch das Risiko für Komplikationen wie beispielsweise eine größere Blutung nicht erhöht.“

Solche Simultan-Operationen sind nach Meinung des erfahrenen Gelenkersatz-Spezialisten auch bei wesentlich älteren Patienten als Harms unproblematisch – sofern diese insgesamt bei guter Gesundheit sind und auch wirklich die Notwendigkeit besteht, dass gleich beide Gelenke ersetzt werden müssen. „Die Indikation muss stimmen“, betont Löffler. „Es ist nicht sinnvoll, das zweite Gelenk prophylaktisch zu ersetzen, nur weil sich im Röntgenbild bereits Arthrose zeigt. Entscheidend ist nicht das Diagnosebild, sondern der Leidensdruck des Patienten.“

Dieser war hoch bei Carsten Harms. „Ich habe früher viel Bodybuilding gemacht und mir damit die Gelenke ruiniert.“ Als seine Arthroseschmerzen in den Knien unerträglich wurden, suchte er im Internet nach einem Spezialisten für eine Gelenkersatz-OP. Dabei stieß er zufällig auf ein Youtube-Video, in dem Löffler seine Gelenkersatz-Operationen mit dem OP-Roboter Mako erklärte. „Als Technik-Freak war ich sofort begeistert.“ So sehr, dass Harms aus seinem norddeutschen Heimatort Marschacht bei Hamburg extra nach Weilheim reiste, um sich von Löffler untersuchen und beraten zu lassen.

Das Ergebnis war zunächst ernüchternd. Denn der Chirurg stellte fest, dass auch beide Hüften des Patienten schwer geschädigt waren und erheblich zu seinen Schmerzen beim Gehen beitrugen. „Wenn Hüften und Knie ersetzt werden müssen, operiert man in der Regel zuerst die Hüften“, erklärt Löffler. Der erste Eingriff verlief so erfolgreich, dass Harms schon nach wenigen Wochen wieder arbeiten konnte. Auch nach der Knie-OP ein Jahr später stieg er schnell wieder auf Leitern und Dächer. Seine rasche Heilung kam allerdings nicht von ungefähr: „Ich habe mich auf die Knie-OP vorbereitet, unter anderem Muskeltraining gemacht und abgenommen, sogar fast ein Jahr lang keinen Alkohol getrunken, um bei dem Eingriff körperlich so gut wie möglich in Schuss zu sein.“ Auch hinterher arbeitete Harms an seinem Blitzcomeback auf dem Bau: „Ich habe mir extra ein E-Bike gekauft und regelmäßig mit meiner Frau Kilometer gebolzt, immer ein paar mehr.“ Nach seiner doppelten Doppel-OP hat der 65-Jährige gleich das nächste Ziel ins Auge gefasst: „Ich will noch mindestens fünf Jahre in meiner Firma mitarbeiten. Zwischendurch komme ich sicher mal zurück nach Weilheim – um dort Urlaub zu machen.“



Dieser Artikel (ID: 2466109) ist am 11.03.2026 in folgenden Ausgaben erschienen: Mühldorfer Anzeiger (Seite 8), Wasserburger Zeitung (Seite 8), Mangfall-Bote (Seite 8), Chiemgau-Zeitung (Seite 8), Oberbayerisches Volksblatt (Seite 8), Waldkraiburger Nachrichten (Seite 8), Neumarkter Anzeiger (Seite 8).

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Neuer Chefarzt für die Gefäßchirurgie in Weilheim

By Petra Hunger on 02.03.2026

Seit 1. März 2026 hat die Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie am Krankenhaus Weilheim einen neuen Chefarzt. Mit Dr. Jörg Hawlitzky übernahm ein erfahrener Gefäßchirurg die Leitung der Abteilung. Gemeinsam mit ihm wechselte sein gesamtes gefäßchirurgisches Team zur Klinik. Damit stehen von Beginn an eingespielte Strukturen und eine hohe fachliche Qualität zur Verfügung.

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Gesundheitsministerin Judith Gerlach besucht das SOGESUND in Schongau

By Petra Hunger on 22.01.2026

Hoher Besuch in Schongau: Die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, Judith Gerlach, machte sich am gestrigen Mittwoch ein Bild vom Medizinischen Zentrum SOGESUND. Der Standort gilt als gelungenes Beispiel für einen erfolgreichen strukturellen Wandel in der Krankenhauslandschaft. Der Grund: Er zeigt, wie aus einem ehemaligen Krankenhaus ein zukunftsfähiges, sektorenübergreifendes Versorgungsmodell entstehen kann.

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Neue Sektion am Krankenhaus Weilheim ging Anfang Januar an den Start

By Petra Hunger on 07.01.2026

Die Krankenhaus GmbH erweitert ihr medizinisches Angebot um einen neuen, hochspezialisierten Bereich: Anfang Januar hat die Sektion für Kinder- und Behindertenorthopädie sowie Allgemeine und Spezielle Fußchirurgie ihre Arbeit aufgenommen. Als Teil der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie Weilheim bietet sie diagnostische und operative Verfahren für Menschen mit angeborenen oder erworbenen Fehlstellungen, neuroorthopädischen Einschränkungen und schweren Erkrankungen des Fußes.

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Innovation zur besseren Erkennung von Komplikationen bei Lebererkrankungen

By Petra Hunger on 16.12.2025

Die Medizinische Klinik II für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie am Krankenhaus Weilheim hat ein innovatives diagnostisches Verfahren zur Einschätzung von Risiken bei Lebererkrankungen neu etabliert: Die endosonographische Portaldruckmessung. Das Verfahren wurde Ende November erstmals erfolgreich angewendet. Damit gehört das Krankenhaus zu den ersten Einrichtungen in Deutschland, die diese Methode regulär einsetzen.

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Klinik für Innere Medizin und Kardiologie ist HFU-Schwerpunktklinik

By Petra Hunger on 09.12.2025

Die Medizinische Klinik I für Innere Medizin und Kardiologie am Krankenhaus Weilheim wurde von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung sowie von der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie als HFU-Schwerpunktklinik zertifiziert. Die Abkürzung HFU steht für Heart Failure Unit – eine spezialisierte Behandlungseinheit für Menschen mit akuter oder chronischer Herzschwäche.

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